Der Weg zum Zug
(Monaco) Langsam wurde ich hektisch – es war 6 und um 18:31 fuhr unser Zug, ich wunderte mich erst noch, weil ich mir eigentlich sicher war, dass ich alles aus meiner Tasche ausgepackt hatte – Das war auch richtig, denn in meiner Tasche war nix mehr und ansonsten in der KSJ auch nirgendwo irgendwelche Schließfachkarten. Ich total panisch, die Zeit lief. Die Karten waren einfach nicht da. Irgendwann sah ich keinen Sinn mehr, rannte zur Straßenbahn und fuhr zum Kröpcke. Dann legte ich einen olympia-verdächtigen Sprint zum Bahnhof hin, wo ich meiner Familie erzählen musste, dass ich die Karten nicht habe, Wir zum Bahnmitarbeiter, der uns erzählte, dass das 17€ pro Fach (wir hatten 2) kosten würde, wenn er uns die Sachen rausholt und dass wir den Zug auf keinen Fall noch kriegen würden. Ich sah wohl ziemlich fertig aus, er bewegte sich zwar mit der Geschwindigkeit einer Schildkröte, öffnete uns die Fächer und verzichtete hinterher sogar auf die Bezahlung – man kann also auch gute Erfahrungen mit Bahnmitarbeitern machen. Dann machte die Bahn aber mal wieder einen schlechten Eindruck. Wir rennen mit drei Koffern und jede Menge kleiner Gepäckstücke zu Gleis, wo wir hören, dass der Zug verlegt wurde. Auf dem anderen Gleis wussten wir natürlich nicht, wo unser Wagen ist und sind prompt in den falschen Zugteil eingestiegen, wo wir zum Glück noch Plätze fanden, aber viel Spaß mit Gladbach-Fans hatten. In Hamm beim Umsteigen ging alles glatt, aber natürlich blieb das nicht so.

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home